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Photometrische Gasanalyse

Manche Gase absorbieren einzelne Wellenlängen (Farben) des Lichts. Diese Eigenschaft kann eingesetzt werden um die Konzentration eines bestimmten Gases in einem Gasgemisch zu ermitteln.

Eine Lichtquelle (gewöhnlich im UV oder IR-Bereich) wird durch eine Messzelle auf einen Detektor gerichtet. Das Gasgemisch mit dem zu messendem Gas fließt mit konstant gleicher Flussrate durch die Messzelle.
Abhängig von der Anwendung wird dieses Basiskonzept auf drei verschiedene Wege angewandt:
SBSW (Single beam single wave)
wird eingesetzt in Bereichen in denen miniaturisierte Transducer benötigt werden. Die Lichtquelle wird elektronisch moduliert, die Notwendigkeit von Motor und rotierenden Filtern entfällt.
Vorteile:
Schnelle Ansprechzeit – wird eingesetzt, wenn Echtzeit-Messungen benötigt werden, sind im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen, wie z.B. elektrochemische Techniken, schneller.
Hohe Stabilität und Genauigkeit – speziell entwickelte Lichtquellen und Temperaturfühler
Geringe Wartungsanforderungen – qualitative Herstellung und Entwicklung
SBDW (Single beam double wave)
Ein Paar optische Filter sind auf einer rotierenden Scheibe angebracht. Alternativ durchlaufen sie einen Lichtstrahl. Ein Filter (der Messfilter) lässt lediglich die Lichtwellen passieren, die durch das zu messende Gas absorbiert werden. Der andere Filter (Referenzfilter) wird von Wellenlängen durchlaufen, welche nicht durch das zu messende Gas absorbiert werden. Der Unterschied in der Absorption wird durch den Detektor gemessen und die Gaskonzentration wird direkt ausgegeben.
Vorteile:
Hohe Stabilität und Genauigkeit – die SBDW und GFC (Gasfilterkorrelation) Techniken sind nahezu immun gegen Trübungen der Optik. Hierdurch wird einer Drift vorgebeugt und die Kalibrierungsintervalle verlängert.
Keine Beeinträchtigung von Hintergrundgasen – ein Ergebnis unseres Applikationswissens verstärkt durch die der Gasfilterkorrelation eigenen Empfindlichkeit.
Geringe Wartungsanforderungen – qualitative Herstellung und Entwicklung
(Gfc) Gasfilterkorrelation
kommt zum Einsatz wann immer extrem genaue Messungen in sehr kleinen Bereichen benötigt werden oder wo Hintergrundgase die Messung beeinträchtigen können.
Mess- und Referenzfilter werden durch mit Gas gefüllte Küvetten ersetzt. Die Referenzküvette ist mit dem zu messenden Gas füllt, die Messküvette mit (typischerweise) Stickstoff. Diese Technik ist bekannt als Gasfilterkorrelation.
Vorteile:
Schnelle Ansprechzeit – wird eingesetzt, wenn Echtzeit-Messungen benötigt sind, sind im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen, wie z.B. elektrochemische Techniken, schneller.
Hohe Stabilität und Genauigkeit – die SBDW und GFC (Gasfilterkorrelation) Techniken sind nahezu immun gegen Trübungen der Optik. Hierdurch wird einer Drift vorgebeugt und die Kalibrierungsintervalle verlängert.
Keine Beeinträchtigung von Hintergrundgasen – ein Ergebnis unseres Applikationswissens verstärkt durch die der Gasfilterkorrelation eigenen Empfindlichkeit
Geringe Wartungsanforderungen – qualitative Herstellung und Entwicklung